Was ist Ju-Jutsu?

Was ist Ju-Jutsu?

Ju-Jutsu ist Selbstverteidigung, aus der Praxis für die Praxis, leicht erlernbar, vielseitig anwendbar und äußerst effektiv. Dieses Zweikampfsystem geht zurück auf die in Japan im Laufe von Jahrhunderten entwickelten Selbstverteidigungssysteme.

Über allen Techniken steht das ökonomische Prinzip: mit dem geringsten Aufwand den größtmöglichen Nutzen erzielen.

Ju-Jutsu kann sowohl in harter als auch in weicher Form, ganz dem Angriff angemessen - entsprechend dem Rechtsgrundsatz der Verhältnismäßigkeit der Mittel - angewandt werden.

Mit Ju-Jutsu können sich auch Kleinere oder Schwächere sehr erfolgreich gegen stärkere Angreifer verteidigen. Besonders empfehlenswert ist es daher für Frauen und Mädchen. Es ist für alle Altersgruppen geeignet, ob Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene oder Senioren. 

Ju-Jutsu ist Bestandteil der Ausbildung bei der Polizei, dem Zoll, der Justiz.


Die immer wieder verwendeten Bezeichnungen Ju-Jutsu, Jiu-Jitsu, Ju-Jitsu meinen alle das gleiche. Sie sind durch verschiedenartige Aussprachen oder Übersetzungen der japanischen Schriftzeichen (Kanji) entstanden. Das Schriftzeichen bleibt jedoch immer gleich.

„Ju / Jiu“ = sanft, flexibel, geschmeidig, weich, nachgiebig.

Unter diesem Begriff versteht man jedoch keineswegs Schwäche, sondern vielmehr Flexibilität des Körpers und des Geistes „wie sich der Bambus unter der Schneelast biegt, ohne zu brechen. Das Konzept des „Ju“ beinhaltet auch Kraft und Schnelligkeit.

„Jutsu / Jitsu“ = Kunst, Technik, handwerkliches Können.

Die Kunst, durch Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit zu siegen. Sie soll den Ausübenden in die Lage versetzen, auf die unterschiedlichsten Situationen angemessen und richtig zu reagieren. Alle Techniken können – je nach Situation und Notwendigkeit – sowohl in harter Form als auch relativ sanft angewandt werden. Die Stärke der Verteidigung muss dem Angriff angemessen sein. Es darf kein Mißverhältnis entstehen.

Der Ju-Jutsuka wird vielseitig ausgebildet und erlernt entsprechend seiner individuellen Möglichkeiten ein gewisses Handlungsrepertoire. Das wiederum heißt, dass wir für jeden Angriff die passende Abwehr haben, von der einfachen Körpersprache, sanftem Zwang bis zur effektiven Verteidigung mit der dem Angriff gebotenen Härte in einer eskalierenden Gewaltsituation.


Abschließend noch ein Wort zu den Umgangsformen / der Ettikette.

Wer einen Übungsraum (jap. Dojo ) betritt, verpflichtet sich, dessen Ordnung und die Regeln des Budo anzuerkennen und einzuhalten. Bekundet wird dies mit einer leichten Verbeugung beim Betreten und Verlassen, natürlich in korrekter Budobekleidung (dem so genannten "Gi"). Saubere Hände und Füße dürften selbstverständlich sein, denn die Trainingsmatte darf nur barfuß betreten werden. Das Dojo ist ein Ort der Ruhe, der Fairness und der Ausgeglichenheit, und so sollte auch das Verhalten der Teilnehmer sein. Budo ist mehr als Sport!


Auszug aus dem Ju-Jutsu 1x1, dem Standardwerk des DJJV.

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Starttermin Karate-Kids

An Karate interessierte Kinder von 7 bis 15 Jahren heißen wir willkommen am Montag, dem 14. Januar 2019 um 18 Uhr in unserer Halle in der Dr. Martin-Luther-King-Schule, John-F.-Kennedy-Straße 7, 55122 Mainz (hinter der Schule links auf den Parkplatz einbiegen - bitte klingeln).

Zugangsregelung bei der BePo

Der Zutritt zur Sporthalle der Bereitschaftspolizei erfordert grundsätzlich die Vorlage des Personalausweises an der Wache; Nichtmitglieder müssen spätestens am Vortage schriftlich angemeldet werden. Zur konkreten Verfahrensweise setzen sich Interessenten, Schnupperer, Gasttrainierende (Mitglieder anderer Vereine) mit dem jeweiligen Abteilungsleiter bzw. Spartenleiter telefonisch oder per E-Mail in Verbindung.

Aikido-Anfängerkurse

Ab sofort beginnen wieder Anfängerkurse im AIKIDO. Mindestalter 14 Jahre. Jeden Mittwoch ab 19:45 Uhr in der Großen Halle bei der Polizei Dekan-Laist-Straße 7 in Mainz-Hechstsheim. Unbedingt vorher bei Norbert Fischer (Tel. 06131-475488) anmelden.