Aktuelle Nachrichten aus der Kickbox-Sparte im PSV Mainz

Dreistündiger Sonderlehrgang im Pointfighting

Am Samstag, 17. Juni fand in den Räumlichkeiten der Bereitschaftspolizei Mainz zum zweiten Mal ein Sonderlehrgang unter der Leitung von Landestrainer Frank Stretz statt. Über den Tellerrand hinausschauen, eine eher ungewohnte Disziplin ausprobieren, neue Trainingsmethoden anwenden, den eigenen Horizont erweitern – 13 Sportler waren der Einladung der Kickboxsparte gefolgt und hatten sich zum dreistündigen Lehrgang an einem Samstagvormittag angemeldet. Da leider einige krankheitsbedingt ausfielen, war es schlussendlich eine kleine, aber feine Truppe, die viel für sich mit nach Hause nehmen konnte.

Ziel der Trainingseinheit war es, den Fokus ganz auf die Disziplin Pointfighting (PF) zu richten und speziell diese zu trainieren. Während bei der Disziplin Leichtkontakt, die die Erwachsenen im PSV schwerpunktmäßig trainieren, zwei bzw. drei Minuten durchgekämpft wird, man also viel Kraftausdauer, Durchhaltevermögen und den nötigen Biss braucht, stehen beim Pointfighting Technik und Schnelligkeit im Vordergrund. Schließlich wird nach jedem Treffer der Kampf unterbrochen, es gilt also, schneller als der Gegner sein Ziel zu treffen. Dementsprechend sind auch die Bewegungsabläufe und Techniken etwas anders als im LK.

Nach einer Aufwärmrunde und dem Dehnen ging es direkt mit dem ersten Block los. Die Backfist und der Sidekick, die im Pointfighting einen viel höheren Stellenwert besitzen als im Leichtkontakt, wurden intensiv trainiert. Dabei traten die Unterschiede zum Leichtkontakt schon sehr deutlich zutage und dem ein oder anderen fielen die ungewohnte Kampfstellung, die ganz andere Art der Deckung und die geforderte Schnelligkeit gar nicht so leicht. Nach einigen Technik-Übungen wurde das Gelernte dann in einem halbstündigen Sparrings-Block umgesetzt. Und auch dabei musste man sich an die wichtigste PF-Regel „nach jedem Treffer Kampfstopp“ als Leichtkontaktler erst einmal gewöhnen. Frank beobachtete, korrigierte und gab wertvolle Tipps an die Trainingspartner.

Nach einer kurzen Pause ging es mit dem zweiten und letzten Block weiter. Wieder wurden zunächst typische Pointfighting-Techniken in Partnerübungen trainiert. Und Frank machte den Sportlern immer wieder deutlich, wie wichtig die taktische Komponente ist. Blitzschnell erkennen, was der andere vorhat, darauf reagieren, kontern und den Punkt holen – im PF ist das deshalb so wichtig, weil man eben nur eine Treffer-Chance hat und im Gegensatz zum LK keinen Kampf „aufbaut“. Gut vorbereitet und mit vielen Tipps ausgestattet ging es im bei einer finalen Sparringseinheit nochmal ans Eingemachte. Diesmal kämpfte Frank mit und konnte dadurch ganz intensiv auf jeden einzelnen Sportler eingehen.

Der Lehrgang war eine absolut wertvolle und lohnenswerte Erfahrung! Vielen Dank an Frank Stretz für die super Trainingsbetreuung – wir haben uns sehr gefreut, dass du als Gasttrainer bei uns warst!

Datum: 03.07.17
Autor: Susan Much
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