In diesem Bereich unserer Seite werden einige eventuell noch offen gebliebene Fragen behandelt werden. Der Inhalt richtet sich folglich zwar eher an diejenigen unter euch, die schon einmal Naginata als Sport ausgeübt haben (und natürlich besonders an alle, die bei uns bereits trainieren), aber mit etwas Geduld sind sicherlich auch für alle anderen interessante Informationen dabei.
Die Seite ist natürlich noch schrittweise im Aufbau, es werden also über eine gewisse Zeit hin weitere Infos hinzukommen.
Immer wieder kommt es zu Missverständnissen, wenn wir mit anderen waffenkundigen Menschen über unseren Sport reden. Um zumindest den Namen unserer Sportart zu klären folgen hierzu nun einige Anmerkungen...
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Ich beginne zunächst mal bei unserer Ausrüstung. Um die Beschreibungen hier im “Theorieteil” unserer kleinen Internetpräsenz besser nachvollziehen zu können, braucht man natürlich erstmal einen gemeinsamen Wortschatz. Daher gibt es hier im Bild einen kleinen Bauplan unserer Trainingswaffe.
Die wichtigsten Begriffe sind unten und im Bild fett gedruckt:
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Ein leidiges Thema ist die Etikette im Dôjô. Immer wieder werden Fehler gemacht, obwohl eigentlich alle Punkte schon in den ersten Trainingsstunden geklärt werden. Deswegen an dieser Stelle nochmal einige Erinnerungshilfen:
Warum das ganze?
Auf diese Frage gibt es drei gute Antworten:
1. Höflichkeit und Tradition
Respekt gegenüber dem Trainingspartner und dem Trainer sind besonders im Kampfsport von allergrößter Bedeutung. In einer Umgebung in der man sich jeden Moment schlagen wird (zwar auf kontrollierte Art und Weise – aber trotzdem handelt es sich um Angriffe die wir gegeneinander ausführen) ist es wichtig eine Haltung an den Tag zu legen, die ausdrückt: “Nimm's nicht persönlich – ich respektiere dich und deine Fähigkeiten.” Und genau das soll durch das Einhalten der Etiketteregeln gewährleistet werden.
Vergesst dabei auch nicht, dass unsere Kampfsportart in den Traditionen der Samurai verwurzelt ist und daher nicht nur eine höfliche, sondern auch eine höfische Handlungsweise gefördert werden soll.
Die richtigen Manieren fördern eine ernsthaftere und elegantere Einstellung zum Sport.
2. Selbstdisziplin und Trainingszeit
Ein zweiter wichtiger Punkt ist die geringe Trainingszeit, die uns zur Verfügung steht. Wir haben einfach nicht die Möglichkeit täglich für mehrere Stunden zu trainieren (da es gar nicht so viele verfügbare Hallen gäbe und da wir alle auch noch andere Dinge zu tun haben). Deswegen müssen wir versuchen unsere Trainingszeit optimal zu nutzen. Das wiederum geht nur wenn jeder im Training sich selbst diszipliniert verhält, nicht rumquatscht und die Übungen konzentriert ausführt. Das Einhalten der Etiketteregeln hilft einem dabei: Selbst wenn einem im Training gerade irgendetwas nicht passt verhält man sich weiterhin ruhig und konzentriert, um den reibungslosen Ablauf des Trainings zu unterstützen. Wer meckert sabotiert alle anderen, da wertvolle Zeit verloren geht.
3. Repräsentation
Ganz besonderen Wert sollten wir auch dann auf unsere Etikette legen, wenn wir gerade nicht in unserem eigenen Dôjô sind oder mit unseren üblichen Trainern konfrontiert sind. Naginata ist kein weit verbreiteter Sport und so kommt es häufig vor, dass wir uns erfahrene Senseis aus den verschiedensten Ländern einladen, oder wir in andere Dôjôs reisen. Dort hält jeder von uns sozusagen die Flagge unseres Dôjôs im PSV hoch. Um weiterhin so viel Unterstützung aus allen möglichen Ländern zu bekommen wie bisher, sollten wir versuchen möglichst professionell dazustehen.
Das bedeutet, dass wir in Zukunft nicht mehr solche Kommentare hochrangiger Senseis hören möchten wie:
“Hm... der da, der gerade mit seinen Schuhen durchs Dôjô läuft, über die Naginata steigt und dabei noch im Dôjô trinkt, gehört der zu euch?”
Wie das Reihô genau im Dôjô umgesetzt werden sollte, findet ihr wenn ihr auf “weiter” klickt...
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Fußarbeit heißt das Zauberwort. Um richtig mit der Naginata angreifen zu können, müssen wir zunächst einmal lernen uns richtig fortzubewegen.
Es gibt 5 grundlegende Arten von Schritten mit der Naginata, die jeweils in verschiedene Richtungen ausgeführt werden können.
Wir unterscheiden zwischen: