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Zwei Kämpfer starteten bei der Rheinland-Einzelmeisterschaft U15 in Urmitz. Während Marcel Walther in der Klasse bis 60 kg (13 Teilnehmer) einen rabenschwarzen Tag erwischte und nach zwei Niederlagen sang- und klanglos ausschied, lieferte David Paatzsch (-43 kg/14 Teilnehmer) nach einem Freilos drei gute Kämpfe ab. Zunächst bezwang er André Bennet (TB Andernach) schon in der ersten Minute mit Waza-ari für O-goshi und Yoko-shiho-gatame. Im Halbfinale ging es dann wieder mal gegen Marcel Bauer (1. JC Worms); nach Ablauf der vollen Kampfzeit unterlag David zwar mit zwei Yuko, hatte sich aber gegen die Nummer Eins im Rheinland achtbar geschlagen. Das kleine Finale entschied David bereits nach vier Sekunden mit einer fulminanten Hüfttechnik für sich und belegte somit den Bronze-Platz. Damit ist David für die Südwestdeutschen Meisterschaften startberechtigt, die am 25. Mai in Heusweiler/Saarland stattfinden werden. Bis dahin ist für ihn Schmalhans Küchenmeister, denn mit 43,150 kg hatte er das maximal zulässige Gewicht auf die Waage gebracht (nachdem er noch in 15 Minuten 100 Gramm ausgeschwitzt hatte)!
Am Samstag, den 04.05.2013 versammelte sich die WSA zur traditionellen Saisoneröffnung um 14:00 Uhr auf dem PSV-Gelände.......
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Am 22. April 2013 war es soweit: Die nächste Gürtelprüfung in der Karate-Kindergruppe stand an. Insgesamt 21 Kinder stellten sich der Herausforderung und zeigten gute bis herausragende Leistungen.
Die Karate-Abteilung gratuliert herzlich zu den neuen Graduierungen!
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09. - 12. Mai 2013 - 14. Motorradwochenende in Todtnau/Südschwarzwald
Bei Interesse bitte bei Franz Zils melden:
06131 - 88 13 09 oder fzils@aol.com.
Bei genügend Teilnehmern wird eine Gruppenfahrt
organisiert.
Oder selbst anmelden bei:
Bergwelt Südschwarzwald,
Meinrad-Thoma-Str. 21,
79674 Todtnau,
www.bergwelt-suedschwarzwald.de,
Mail: info@bergwelt-suedschwarzwald.de
Telefon: Herr Max Kröger, 07671/96969-61.
09. Juni 2013 - MSA - AUSFLUG in den Odenwald -
mit Pkw-Fahrgemeinschaften
und Motorrädern
Abfahrt ab 10:00 Uhr Vereinsheim, Gassnerallee 95,
55120 Mainz.
Gäste sind herzlich willkommen.
Anmeldungen bei Erwin Dietz, Tel.: 06136 - 99 77 66
oder bei Franz Zils, Tel.: 06131 - 88 13 09.
Eine Vereinsgeschichte wird in aller Regel von mehreren Personen geschrieben; von aktiven Mitgliedern, die sich im Verein engagieren und damit auch einiges "wissen", sich erinnern können und zum Teil auch noch Zugriff auf Vergangene Unterlagen haben.
Nicht immer wird es möglich sein, dass der jeweilige Schreiber auch wirklich alles ganz genau erzählen kann. Es wird Details geben die fehlen, oder vielleicht auch falsch wiedergegeben sind. Es ist deshalb angebracht, das der kritische Leser diese Sachen feststellt und für die nächste Festschrift dem Vorstand auch zur Verfügung stellt.
Unser Verein wurde 1936 gegründet, eine Zeit in der man vermuten konnte, dass sich demnächst die Gesellschaft in unserem Land wesentlich verändern wird. Auch die Wahrscheinlichkeit eines Krieges stand vor der Tür und 1939 war es dann soweit. Die Polizei bekam Militärische Strukturen. Die Führungsschicht wurde von den Offizieren wahrgenommen, es gab "Untergebene", es gab Ausführende und einige die sehr bald wussten, das diese Zeit nicht ewig bleiben wird. Sie lebten so, wie sie es auch ohne einen Krieg gemacht hätten.
Nach einem Krieg wird alles neu geordnet. Das Meiste war durch die Totalzerstörung von Mainz verbrannt, vernichtet und nicht mehr aufzufinden. Beim PSV fanden sich die Sportler wieder zusammen, die um der Sache willen einen Neubeginn planten. Das war eine sehr, sehr schwierige und auch langwierige Angelegenheit; aber wo ein Wille ist, gibt es auch einen Weg. Wir konnten unsere Vereinsgeschichte deshalb gut aufschreiben, weil wir in dem Gründer von Hermann Lohrum einen Sportler hatten, der immer mit 2 Füßen auf dem Boden stand. Er wusste, wenn er es heute nicht macht, dann geht die Vergangenheit verloren. So setzte er sich in 1961 hin, er war längst pensioniert, und schrieb zur 25-Jahrfeier das Festheft. Es gelang ihm fast lückenlos alles zusammenzutragen, so wie es sich für einen Polizisten gehört.
Seine Vereinsgeschichte beginnt mit der Gründung bis zum Jahr 1961.
Vierzig Jahre nach der Gründung wird erneut ein Festheft zur 40-Jahrfeier erstellt. Hier können wir in 1976 nahtlos vom Jahr 1961 weiterschreiben. Zur 50-Jahrfeier in 1986 wird in gleicher Weise die Festschrift fortgeführt. Detaliiert berichten die Abteilungen über ihre Aktivitäten. Zur 65-Jahrfeier in 2001 folgt in der Festschrift die Fortsetzung.
Bevor ich mit der Vereinsgeschichte beginne, möchte ich hier die Vereinsvorsitzenden von der Gründung an vorstellen:
1939 - 1938 PHW Hermann Lohrum *
1938 - 1939 Oberleutnant Anders *
1939 - 1945 Hauptmann Schroeder *
1950 - 1952 Hermann Lohrum *
1952 - 1957 Willi Geiberger *
1957 - 1968 Hanns Severin *
1968 - 1970 Karl-Heinz Wolff *
1970 - 1984 Helmut Röhrich
1984 - 1998 Rolf-Peter Lehmann * (aus gesundheitl. Gründen legt er sein Amt vorzeitig nieder) *
1998 - 2000 Mario von Roesgen (aus priv. Gründen legt er sein Amt nieder)
2000 - 2010 Rolf Ebeling *
2010 - heute Franz-Josef Hesch (Stand 08/2011)
(* Polizeiangehöriger)
Im Luftschutzsaal der Polizeidirektion Mainz wurde am 5. November 1936 der Polizeisportverein Mainz gegründet.
Da es zu dieser Zeit bereits schon eine Anzahl von Sportvereinen gab, war die Sportbehörde in Mainz nicht sonderlich von diesem Vorhaben begeistert.
Der Polizeibeamte, Hermann Lohrum (Jahrgang 1892), war zusammen mit anderen Kollegen aber unnachgiebig und brachte auf seiner Werbungsliste 192 eingeschriebene Interessenten zusammen. Die Behörde musste jetzt dem Antrag zustimmen. Hermann Lohrum wurde 1. Vorsitzender, zusammen mit den Kollegen: Nikolai, Anstatt, Wehrum, Diefenbach, Sickinger, Kunz und Reubold bildeten sie den Vorstand. Im Sportrausschuss waren Bieger, Bock, Dresen Kohmann, Ries und Stadler.
Das größte Problem war trotz der 319 Mitglieder Anfang 1937, dass es keine "jungen" Polizisten gab die sich dem Verein anschließen mochten. Nur vier Kollegen unter 30 Jahre waren Mitglied!
Bereits 1937 nahm der PSV am Waldecker-Sportfest teil und kam mit 14 Sportlern in die Ränge.
Auch 1938 bei dem Fest der Leibesübungen in Mainz war der PSV einigermaßen erfolgreich vertreten.
Im Frühjahr 1938 hatte der Verein 350 Mitglieder und die Finanzlage war nicht schlecht so das der Kassierer, Alois Wehrum, grünes Licht zum Bau eines Schwimmbades geben konnte. Am 7. August 1938 konnte die Schwimmanlage auf der Ingelheimer Aue eingeweiht werden; die Baukosten beliefen sich auf ca. 3.000 RM.
Außer den damals klassischen Sportarten der Leichtathletik gab es noch die Faustballabteilung unter Leitung von H. Graf, der auch die Handballabteilung aufbaute. Eine Schützenabteilung und eine Gruppe von Schwimmern die sich aber nicht an Wettkämpfen beteiligte. Für die Kanuabteilung war eine Bootshalle erstellt worden.
Bei der MV 1938 hatte der Verein 3.380,80 RM an Einnahmen zu verzeichnen und 3.787,91 für die Schwimmanlage ausgegeben. Der bisherige Vorsitzende, PHW Lohrum, legte sein Amt nieder. Hauptmann Anders folgte ihm nach; er regelte auch den Bau des Schwimmbades.
Die Zeiten haben sich verändert und der Mainzer Anzeiger schreibt über die JHV in 1939 :
Neue Führung im Polizeisportverein unter Leitung von: Hauptmann Schroeder.
Er startete 1928 als erfolgreicher Leichtathlet bei der Olympiade in Amsterdam. September 1939 bricht der Krieg aus und der Sportbetrieb reduziert sich nur noch auf wenige Veranstaltungen.
Ende 1940 findet noch eine Fuchsjagd auf Fahrrädern statt, ein Preisschießen der Schützenabteilung und die Faustballer steigen in die höchste Bereichsklasse auf.
Am 8. November 1941 feiert man das 5-jährige bestehen des Vereins.
1942 sind die Leichtathleten noch erfolgreich und die Faustballer sind in der Spitzenklasse.
1943 muss der Verein seinen Namen ändern und heißt jetzt: