Segler-Lexikon der Wassersport-Abteilung

A

A = Alpha
AL FAH
Flagge AlphaInternationales Buchstabensignal. Bedeutung:
"Ich habe Taucher unten; halten Sie sich bei langsamer Fahrt gut frei von mir"
Internationales Regattasignal. Bedeutung:
"Wettfahrtverschiebung"
ARG im SegelInternationales Länderkennzeichen für Argentinien
AUT im SegelInternationales Länderkennzeichen für Österreich
AUS im SegelInternationales Länderkennzeichen für Australien
AbbringenEin auf Grund gelaufenes Boot wieder flott machen
AbdriftSeitliche Versetzung des Bootes durch die oberhalb des Wassers angreifenden Windkräfte.
abfallenBug vom Wind nach Lee wegdrehen. Gegensatz: anluven
ablandigder Wind, der vom Land her weht. Gegensatz: auflandig
Ablenkungauch "Deviation" genannte Ablenkung der Kompaßnadel aus der magnetischen Nordrichtung bedingt durch die Eisenteile am Schiff
abreitenSturm vor Treibanker oder Anker abwettern
abschlagenlosmachen eines Segels von einem Rundholz (Großbaum)
AbsegelnBeendigung der Segelsaison durch ein letztes gemeinsames Segeln im Herbst
absetzenden Kurs auf der Seekarte eintragen
abtakelnEntfernen von Mast und allem stehenden und laufenden Gut (Takelage), z.B. für das Winterlager. 
Nicht verwechseln mit Segelbergen!
Abtrift (auch Abdrift)das seitliche Abtreiben eines Segelschiffes durch den Wind. Nicht verwechseln mit Abtreiben durch Strömung (Stromversetzung)
abwetternMaßnahmen ergreifen, den Sturm oder die Bö gut durchzustehen
achteraus, achteraus gehenAlles,was sich hinter einem Boot befindet, die Richtung nach hinten von einemFahrzeug aus; soviel wie "rückwärts", z.B. ein Boot fährt achteraus(Gegensatz: voraus) oder  z. B. achteraus in Sicht.  
Achterdeckdas Deck im achteren (hinteren) Teil des Schiffes
Achterholerdie luvseitige Leine zum Trimmen des Spinnakers, z.B. der Spinnakerbaum (mit Luvschot beim Spinnaker)
AchterleineFestmacherleine.Mit der Achterleine wird ein Boot oder Schiff von Heck schräg nachachtern an Land oder Pfahl festgemacht. Sie wird auch Heckleine genannt.
Achterliekachtere Kante eines Segels
achterlichvon hinten, z. B. achterlicher Wind.  
achternhinten, bezieht sich auf den hinteren Teil des Schiffes
Achterschiffder hintere (achtere) Teil des Schiffes (Gegenteil: Vorschiff)
AchterspringEine Festmacherleine, die bei einem längsseits an einem Steg liegenden Boot vom Heck aus schräg nach vorne führt.
Achterstageine von der Mastspitze (Masttopp) nach achtern führendes Drahtende, das den Mast abstützt
"Ahoi!"mit "Ahoi!" wird ein Schiff angerufen. "Ahoi!" ist kein Gruß!
Altersklassenicht mehr gebaute, technisch überholte ehemalige nationale Bootsklasse
andirkenDasDurchsetzen der Dirk, um die Nock des Großbaums anzuheben. Der Großbaumwird dann nicht mehr durch das Segel, sondern durch die Dirk getragen.
Ankergeschirrgesamtes Zubehör zum Anker
AnkerspillWinde zum Hochhieven der Ankerkette
anliegen1. direkt ein Ziel ansteuern;
2. Halten eines bestimmten Kurses am Kompaß
anluvenBug höher zum Wind hindrehen. Gegensatz: abfallen
anschäkelnetwas mit einem Schäkel befestigen. Siehe Schäkel
anschlagenz.B. Großsegel an Großbaum befestigen. Gegensatz: abschlagen
AnsegelnBeginn der Segelsaison durch erstes gemeinsames Segeln.
Gegensatz: Absegeln
ansteckenetwas verbinden, z.B. ein Ende an einem Beschlag
Antifoulinggifthaltige, bewuchshemmende Spezialfarbe für den Unterwasseranstrich
Astronavigation1. Navigation unter Verwendung von Meßdaten angepeilter Himmelskörper.
2. Bestimmung von Ort u. Kurs eines Schiffs nach den Sternen.
aufbrisenWind verstärkt sich
auffierenLeine etwas lose geben. Gegensatz: dichtholen
auffrischenWind nimmt zu
auflandigWind weht zum Land. Gegensatz: ablandig
aufriggenauftakeln
aufschießen1. Schiff in den Wind drehen zum Bremsen;
2. Eine Leine in Buchten zusammenlegen
auftakelnMast setzen und stehendes Gut anbringen.
Nicht verwechseln mit Segel setzen! Gegensatz: abtakeln
auftuchenz.B. ein Segel oder eine Flagge zusammenlegen
auf und niedersoviel wie senkrecht, z.B. Ankerkette oder Leine eines Handlots steht  "auf und nieder"
AugbolzenSchraubbolzen mit Auge (Ring)
AugeRing, Loch, Öse. Das Auge ist eine einfache Tauwerkschlinge und  Ausgangslage vieler Knoten.
AusgleicherKlassenlose Yacht, die in Regatten eine Vergütung (=Ausgleich) erhält oder geben muß
ausklarierenein Schiff vor Auslaufen bei der Zoll- bzw. Hafenbehörde abfertigen
ausreffendie verkleinerte (=gereffte) Segelfläche wieder vergrößern
außenbordsaußerhalb des Bootes
ausreitendas Hinauslehnen nach Luv, um ein Boot aufrecht segeln zu können
ausschießenplötzliches Drehen des Windes auf der nördlichen Halbkugel im Uhrzeigersinn
Datum: 09.06.05
Autor: Administrator

B

B = Bravo
BRA WO
Flagge BravoInternationales Buchstabensignal. Bedeutung:
"Ich lade, lösche oder befördere gefährliche Güter"
Internationales Regattasignal. Bedeutung:
"Protestflagge"
BEL im SegelInternationales Länderkennzeichen für Belgien
BAR im SegelInternationales Länderkennzeichen für die Bahamas
Babystagzusätzliches kürzeres Vorstag
backsovielwie entgegengesetzt; man kann z.B. die Fock backhalten, d.h. gegen denWind        bzw. zur falschen Seitehalten. Ein Segel steht back, wenn der Wind von der falschen Seitehineinbläst.
Backbord,
backbord (port)
Linksan Bord und links außerhalb von Bord in Fahrtrichtung vom Heck(achtern)nach (vorn) gesehen. Farbe des Positionslichtes: rot.
Gegensatz: Steuerbord, steuerbord
DerAusdruck stammt noch aus der Zeit, als noch ausschließlich mit Pinnegesteuert wurde. Da der Mensch meistens Rechtshänder ist, sitzt eri.d.R. links der Pinne, dieser zugewandt. Er steuerte also mit seinerrechten Hand, der Steuerbordhand. Im Rücken (in Back) hatte er dann dielinke Bootsseite, die Backbordseite.
Backbordbugman segelt über Backbordbug, wenn die Segel auf der Backbordseite stehen
BackdeckerKreuzeryacht mit bis zum Bug reichendem Kajütenaufbau
BackskisteKasten unter der Sitzbank im Cockpit zum Aufbewahren von Gegenständen
Backstagbewegliches Stag zum Abstützen des Mastes schräg nach achtern, jeweils auf st.b. und b.b.
BackstagsbriseWind weht schräg von achtern (raumschots)
Bakean Land aufgestelltes Seezeichen
BalanceruderRuderblatt, bei dem eine Teil vor der Drehachse liegt
BallastGewicht (Eisen, Blei) zur Regulierung von Stabilität und Trimm
Bändselein dünnes und kurzes Stück Tauwerk zum Festbändseln, Festbinden von Segeln, Persennings, Bootshaken, Pützen und anderes.
Barber HaulerFockschotbeiholer
BarkDreimastsegelschiffmit 2 vollgetakelten (= mit Rahsegeln versehenen) Masten und einemachterlichen Besanmast, der ein Schratsegel trägt
BarographRegistrier-Barometer, das die Luftdruckveränderungen aufzeichnet
Baumein Rundholz (Spiere), an dem ein Segel mit der Unterkante (Unterliek) befestigt wird, z.B. Großbaum
Baumnockdas freie Ende des Baums
Baumstützeeine Stütze, auf der der Baum aufliegt, wenn das Segel geborgen wird
Beaufort-SkalaTabellezur Abschätzung der Windstärke nach beobachteten Wirkungen  - nachdem brit. Admiral und Hydrographen Sir F. Beaufort, (1774-1857)
Beibootkleines zur Yacht gehörendes Ruderboot
beidrehenein Boot mit back gehaltener Fock, gerefftem Gross und scharfem Stützruder so an den Wind stellen, daß es kaum noch Fahrt macht.
beiliegensoviel wie beidrehen. Genauer: der Zustand, der sich nach längerem beidrehen ergibt
Beisegelein Zusatzsegel, z.B. Spinnaker
bekneifenein Ende so belegen, daß es sich festklemmt
belegeneine Leine richtig festmachen, befestigen an einem Poller, Klampe bzw. Belegnagel.
Belegnagelein Bolzen, der in ein Loch in der Nagelbank gesteckt wird, und an dem ein Ende belegt werden kann
bergen1. ein Segel bergen = herunternehmen
2. etwas in Sicherheit bringen
3. ein havariertes Fahrzeug abschleppen
BesanBesanmastbzw. Besansegel. Auf mehrmastigen Schiffen der achterlichste Mast bzw. Segel (z.B. bei der Ketsch)
BeschlagBau- und Zubehörteile, wie Bolzen, Klampen, Schienen usw.
BetonnungKennzeichnung eines Fahrwassers durch schwimmende Seezeichen
Bilgetiefster Raum im Schiff, in dem sich Wasser, Öl und Schmutz sammeln.
Das Wasser in der Bilge muß jeweils gelenzt werden.
BindereffReffeinrichtung mit Hilfe von Reffbändseln
binneninnen, z.B. Binnensee, binnenbords
BlockGehäuse aus Holz, Kunststoff oder Metall mit einer oder mehreren Rollen zur Führung einer Leine
plötzlicher Windstoß
Bojeverankerter Schwimmkörper zum Festmachen von Fahrzeugen oder zur Markierung bestimmter Stellen
Bojensteinein schwerer auf Grund liegender Stein oder Betonklotz, an dem mit einer langen Kette die Boje befestigt ist
Bootsmannsstuhleine Sitzbrett, das man zum Masttopp heißen kann für Arbeiten in der Takelage
BrasseLeine zum horizontalen Schwenken einer Rah
brechen1. das Reißen von Tauwerk und Ketten
2. das Bersten und Branden von Wellen
Brechersich überschlagende Welle
Briggaltes zweimastiges Segelschiff, beide Masten nur mit Rahsegeln vollgetakelt
Briseleichter bis mittlerer Wind
buchstabieren von Ziffern
                                  
0NADAZERONA DA SEH RO
1UNAONEUN NAH WANN
2BISSOTWOBIS SO TUH
3TERRATHREETER RAH TRIH
4CARTEFOURKAR TE FAUER
5PANTAFIVEPAN TA FAIF
6SOXISIXSSOCK SSI SSIX
7SETTESEVENSSET TEH SSÄWN
8OKTOEIGHTOCK TO ÄIT
9NOVENINENO WEH NEIN
 
Bucht1. zurückspringendes Küstenstück
2. Rundschleife am Tau
Bugvorderster Teil eines Schiffes. Gegensatz: Heck
Bullaugewasserdicht verschließbares Seitenfenster im Schiff
Bullentalje (Bullenstander)einevon der Baumnock nach vorne geführte Takelage, die im Gegenzug zurGroßschot so dicht gesetzt wird, daß beim Segeln auf Vorwindkurs undbei starkem Seegang ein unbeabsichtigtes Überschlagen des Baumes(Patenthalse) verhindert wird.
bunkernBrennstoff an Bord nehmen
Datum: 09.06.05
Autor: Administrator
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besondere Hinweise

Starttermin Karate-Kids

An Karate interessierte Kinder von 7 bis 15 Jahren heißen wir willkommen am Montag, dem 14. Januar 2019 um 18 Uhr in unserer Halle in der Dr. Martin-Luther-King-Schule, John-F.-Kennedy-Straße 7, 55122 Mainz (hinter der Schule links auf den Parkplatz einbiegen - bitte klingeln).

Zugangsregelung bei der BePo

Der Zutritt zur Sporthalle der Bereitschaftspolizei erfordert grundsätzlich die Vorlage des Personalausweises an der Wache; Nichtmitglieder müssen spätestens am Vortage schriftlich angemeldet werden. Zur konkreten Verfahrensweise setzen sich Interessenten, Schnupperer, Gasttrainierende (Mitglieder anderer Vereine) mit dem jeweiligen Abteilungsleiter bzw. Spartenleiter telefonisch oder per E-Mail in Verbindung.

Aikido-Anfängerkurse

Ab sofort beginnen wieder Anfängerkurse im AIKIDO. Mindestalter 14 Jahre. Jeden Mittwoch ab 19:45 Uhr in der Großen Halle bei der Polizei Dekan-Laist-Straße 7 in Mainz-Hechstsheim. Unbedingt vorher bei Norbert Fischer (Tel. 06131-475488) anmelden.